Kaiser Immobilienbewertung und Beratung

Gebäudeschäden

Gebäudeschäden treten sowohl an älteren als auch an neuen Immobilien immer wieder auf. Gründe dafür sind oft Planungsfehler, materialbedingte Ursachen oder Fehler in der Ausführung der Arbeiten, die zu Schäden an einzelnen Gebäudeteilen führen. Jede Hausgeneration weist typische Schwachstellen und Mängel auf.

Das Schimmelrisiko in Wohnräumen nimmt zu.

Seit Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Februar 2002 steigt die Zahl der Schimmelschäden in Wohngebäuden drastisch an. Die Gebäudehüllen werden u.a. aufgrund von Fassadendämmungen und Fenstern mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung immer dichter. Die in den Wohnräumen vorhandene Feuchtigkeit kann schwieriger entweichen. Wenn der erforderliche Mindestluftwechsel zum Feuchteschutz nicht durch häufiges Lüften oder ein individuelles Lüftungskonzept gewährleistet wird, drohen Schimmel und eine Gefährdung der Bausubstanz.

Die Schimmelbildung tritt bei Neubauten, aber insbesondere auch im Zusammenhang mit nachträglichen Dämmmaßnahmen bei Altbauten auf und führt häufig zu Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter.

4 typische Situationen, die zu Schimmelschäden führen können.

Neubau:

Bei einem Neubau werden große Mengen an Feuchtigkeit, z.B. durch den Estrich oder Putz, in das Gebäude eingebracht. Zeitdruck am Bau und fixierte Fertigstellungstermine führen oft dazu, dass wirkungsvolle Trocknungsmaßnahmen und erforderliche Trocknungszeiten außer Acht gelassen werden. Doch nur so würden sich teure Folgeschäden aufgrund von Neubaufeuchte und dadurch entstehendem Schimmel sicher verhindern lassen.

Altbau:

Um Energie einzusparen, werden Altbauten häufig nachträglich gedämmt oder Fenster ausgetauscht. Grundsätzlich sind das sinnvolle Maßnahmen, doch werden bei der Umsetzung häufig Fehler gemacht. Für die energetische Sanierung eines Gebäudes ist immer ein Gesamtkonzept erforderlich. Einzelne Maßnahmen haben zur Folge, dass Schwachstellen an anderen Gebäudeteilen auftreten und dort Schimmelgefahr droht.

Wasserschaden:

Wasserschäden lassen sich nicht gänzlich ausschließen, doch müssen diese immer ordnungsgemäß saniert werden. Hierzu gehört nicht nur der Austausch von defekten Rohren oder Leitungen, sondern insbesondere die ordnungsgemäße Trocknung des Mauerwerkes. Kontrollmessungen garantieren den Erfolg solcher Sanierungsmaßnahmen. Ansonsten hat die verbleibende Feuchtigkeit schnell einen Schimmelbefall zur Folge.

Nutzerverhalten:

Raumluftbedingungen haben viele Ursachen. Neben dem individuellen Lüftungsverhalten ist u.a. die Anzahl der Bewohner in Bezug auf die Wohnungsgröße von Bedeutung. Aber auch wie häufig Sie duschen oder wie lange Sie baden bzw. ob große Aquarien oder eine Vielzahl an Blumen  vorhanden sind. Schimmel ist nicht immer eine Folge schlechter Bausubstanz oder fehlender Dämmung. Auslöser kann auch das Nutzerverhalten sein.

Wir sind Ihr Ansprechpartner bei Schimmelproblemen.
Eine kompetente Ursachenermittlung beugt Streitigkeiten vor und kann Sanierungskosten mindern.

Zum Thema Schimmel in Wohnräumen gibt es eine Menge an Veröffentlichungen, Ratgebern und Internetforen. Doch die wirkliche Ursache lässt sich nur vor Ort, aufgrund der genauen Begutachtung der Räumlichkeiten, des Gebäudezustands und mittels Messungen sowie eventuell einer Probenahme ermitteln.

Die bloße Beseitigung des Schimmels oder eine oberflächliche Sanierung reicht nicht aus, es muss auch die Ursache erkannt und behoben werden. Ansonsten droht der nächste Schimmelbefall.

Wir bieten Ihnen die Schimmelpilzbewertung durch einen zertifizierten Sachverständigen an und fungieren auch als Mediator zwischen Mieter und Vermieter. Dabei handeln wir unabhängig und sind nicht Teil eines Sanierungsunternehmens.

Kontaktieren Sie uns unter (05 29 4) 93 25 85 0. Oder einfach E-Mail schreiben. Wir melden uns zeitnah zurück und erstellen Ihnen ein persönliches Angebot.

Schimmel im Gebäude